Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Muck
etabliert das Ingenieurbüro 1997

Tätigkeitsschwerpunkte:
Wahrnehmungsakustik
Fachreferent für wahrnehmende Akustik Der Wohnbiologe - Baubiologie und UmweltanalytikDipl.-Ing. (FH) M. Sc. A. Bellmann

Felder, Wellen, Strahlen » Magnetische Felder

Niederfrequente magnetische Wechselfelder


Was ist ein niederfrequentes magnetisches Wechselfeld?

Ein paar Definitionen vorweg:

niederfrequent = von der Periodizität (wiederkehrende Feldumkehrung) langsam wechselnd
magnetisch = durch gleich ausgerichtete Elementarmagnete hervorgerufen
Feld = ein Raum, in dem Kräfte auf einen Magneten ausgeübt werden

In Wohnungen oder am Arbeitsplatz werden durch die technischen, elektrischen Einrichtungen, im eingeschalteten Zustand der Verbraucher, magnetische Felder erzeugt.

Magnetische Wechselfelder entstehen also, sobald Strom fließt. Die Frequenz, also die Häufigkeit der Änderung des Feldes von Plus nach Minus innerhalb einer Sekunde, ist in Deutschland 50 Herz.

Der Unterschied zur Natur

In der Natur gibt es bei magnetischen Wechselfeldern keine strenge Periodizität. Erst in der, im Verhältnis zur Entstehungsgeschichte des Menschen, kurzen Zeit der Industrialisierung, An-fang vergangenen Jahrhunderts, ist unser Organismus diesen "neuen, gleichmäßig periodisch induzierten Feldern" ausgesetzt.

In der Natur werden Flussdichten < 0,0002 nT bei magnetischen Wechselfeldern gemessen.

In der Wohnung sind 100nT und mehr keine Seltenheit! Das ist eine 500.000 mal größere magnetische Flussdichte!

Was bedeutet das für den biologischen Organismus, den Menschen?

Durch das magnetische Wechselfeld wird im Körper (Leiter) ein Strom induziert. Die WHO/ IARC schreibt 2001: Flussdichten von 300-400 nT und darüber sind potentiell krebserregend für den Menschen.

Warum einen Umwelanalytiker bei magnetischen Feldern zu Rate ziehen?

Wegen des baubiologischen Vorsorgeprinzips, sollte man auch niederfrequente magnetische Wechselfelder aus den Ruhezonen fernhalten.

Ein Beispiel eines magnetischen Feldes in der Wohnung/ am Schlafplatz:

magnetischen Feldes in der Wohnung/ am Schlafplatz

Anmerkung: Die rote Linie in der Darstellung ist der zeitliche Verlauf einer magnetischen Wechselfeld- Langzeitmessung an einem Schlafplatz (Dachgeschoss). Es wurden von 21.45h bis 5.50h Messdaten erhoben.

Das Maximum der magnetischen Flußdichte (280 nT um 4.40h) wurde hier in den Morgenstunden beim Einschalten eines Verbrauchers aus der darunter liegenden Wohnung erzeugt.

(Klicken um zu vergrössern)

Wir machen Kurzzeit sowie 24- Stunden Langzeitmessungen, werten die Aufzeichnungen aus und planen Sanierungen.

Richtwerte für magnetische Wechselfelder finden Sie hier: Standard der Baubiologie/ Richtwerte.

 

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